New York – New York
Hello my friends,
hier noch eine kurze Zusammenfassung von meinem NY-Trip: sehr geil!
War einfach wunderschön meine Stadt wieder zu sehen, auch wenn es wirklich unerträglich kalt war – ich war seit 6 Monaten auf Sommer Sonne eingestellt – es lag sogar noch Schnee… Aber bis auf diese Kleinigkeit war alles Bestens! Wir waren fett schoppen und haben das Leben genossen.
Tortuguero (27-28 Oktober)
Tortuguero ist ein kleines Dorf im Norden der Karibikküste. Man kommt da nur mit dem Schiff (bzw. dem Flugzeug, aber das fällt aus weil zu teuer und ausserdem machen die viel Lärm und stören die Tiere im Nationalpark) hin und eigentlich gibt es da nicht viel, ausser ca. 450 Einwohner, ein paar Hotels und Hostels.Aber Toruguero ist berühmt für die vielen Schildkröten, die jedes Jahr am Strand ihre Eier ablegen und dann wieder ins Meer zurück kehren. Daher auch der Name: la toruga = die Schildkröte. Ausserdem gibt es dort einen wunderschönen Nationalpark. Aus diesen Gründen ist dieses kleine Dorf eine der Touriattraktionen hier in Costa Rica. Diesmal waren wir wieder zu siebt unterwegs, allerdings eine andere Kombination, und wir haben uns den Luxus eines Guides geleistet. Wir waren die beiden Tage mit Barbara, einer Biologin aus Deutschland, die in Costa Rica ihr neues zu Hause gefunden hat, unterwegs. Am Samstag haben wir mit ihr die Schildkröten Tour gemacht – da die Schildis nur Nachts an den Strand kommen war die von 10-12. Obwohl jetzt die Saison so ziemlich am Ende ist hatten wir trotzdem Glueck: wir haben warten müssen, bis das Tier seinen Nest geschaufelt und mit der Ablage begonnen hatte. Dann befinden sie sich in einer Art Trance und bekommen von ihrer Umgebung nicht mehr viel mit. Wir konnten beobachten, wie sie ihre Eier gelegt hat – so ca. 60 waren das bestimmt (die legen auf einmal bis zu 110). Dann hat sie angefangen ihr Nest mit Sand voll zu schaufeln, das dauerte ca. 45 Minuten – dabei hat sie das Nest einer anderen Schildkröte aufgescharrt und ganz viele kleine Babyschildis sind da rausgekrabbelt… alle auf dem Weg zum Meer (die Kleinen orientieren sich an dem Weiss, das durch die brechenden Wellen im Mondlicht entsteht) – super süss.Danach haben wir Mama-Schildi verfolgt, als sie wieder zurück ins Meer ist…. Leider durften wir keine Fotos machen, damit die Tiere nicht durch das Licht irritiert werden – wenn ihr euch jetzt fragt, wie wir überhaupt etwas sehen konnten: am Vortag war Vollmond und dadurch war es recht hell. Wir waren Abends noch auf dem Dorffest – das wird jedes Jahr zum Ende der Schildkrötensaison gefeiert. Aber nicht lange, weil wir am nächsten Tag früh um 6 eine Kanutour durch die Flusskanäle des Nationalparks geplant hatten.Wir also mit den Kanus auf Tiersuche- und die war erfolgreich. Wir haben jede Menge verschiedene Vögel gesehen, Papageie, Tucane, Brüll- und Klammeraffen, Kapuzieneräffchen, einen Kaiman und…….. jede Menge Mücken. JIn dem Park wohnen auch Miezekatzen, Jaguare z.B., aber da die sehr scheu sind haben wir davon keinen gesehen.Zum Glück hatte Barbara Kaffee dabei, ich war soooooooooo müde! Nach einer kurzen Pause ging es dann noch mit ihr in den Park per Fuss. Von Vipern (super giftig- Barbara hat uns 4 Stunden gegeben, für den Fall dass wir gebissen werden), Äffchen, Fledermäusen, über Spinnen (auch ne Vogelspinne war dabei), Schmetterlingen, Heuschrecken und Gäckos bis hin zu Termiten und Ameisen war so ziemlich alles mit dabei. Die meisten Tiere hätten wir ohne Barbara gar nicht gesehen – wir waren am Abend zuvor schon mal kurz durchgelaufen und uns ist gerade mal die Ameisenstrasse aufgefallen J.Sie hat uns auch die ganzen Pflanzen erklärt, die nicht minder interessant waren. Danach gings auch schon wieder ab in Richtung San José – mit Böotchen und Bus. Ein sehr anstrengendes, aber super interessantes und lehrreiches Wochenende.Ich hab viel gelernt und Costa Rica ist mir wieder ein Stückchen mehr ans Herz gewachsen. Ich hoffe nur dass diese Artenvielfalt und die Parke in denen sie zu finden ist noch sehr lange erhalten bleiben – wie gesagt: ich hoffe. Momentan sieht es durch den Ausbau der Tourismusbranche, verbunden mit Hotelneubauten, höherer Frequenzen der Flugzeuge und Motorboote, die über/ durch den Nationalpark fliegen/ fahren und so weiter, leider nicht danach aus. Wird Zeit dass hier mal ein Destinationsmanager her kommt, der diesbezüglich ordentlich was gegen unternimmt! (Costa Rica ist momentan noch führend was Nachhaltigen Tourismus anbelangt und wirbt mit Eco-Tourism.) Ganz lieb Grüsse aus Costa Rica!
Manuel Antonio (6/7 Oktober)
Hier noch ein kleiner Nachtrag zu meinem ersten Ausflug nach Manuel Antonio, Westkueste.
Strand und Nationalparkbilder:




Puerto Viejo (13-15 Oktober)
Hallo
Ich hatte wieder ein tolles Wochenende! Diesmal ging die Tour nach Puerto Viejo de Talamanca an der Ostküste, Caribe. Wir sind am Samstag Mittag angekommen und haben uns erst mal in einem super süßen Hostel einquartiert. Schönes buntes Häuschen mit vielen Blumen und Grünzeugs. Dann erst mal an Strand, Playa Negra. Ja, der ist wirklich schwarz. Und das Wasser warm wie inner Badewanne…
wir haben prima gegessen: Rice and Beans, mit Cocos gewürzt und dazu Hühnchen oder lecker Red Znapper- wahnsinnig guter Fisch! Abends noch ein Cuba Libre und dann sind wir erschöpft in unsere Betten bzw. ich in meine Hängematte gefallen… ja, kann man super drin pennen, wenn man nicht ständig aufwacht, weil man von Mücken aufgefressen wird oder einem vom Ventilator die Nase einfriert…
Am Sonntag sind wir via abenteuerlichen Busfahrt in ein Indianerdorf gefahren und dort zu einer Frauenorganisation, die Schokolade produzieren. Faustina, eine von denen die dort arbeiten, hat uns ein bissl was über die Organisation erzählt und wir haben Schoki gemapft. Dann haben wir mit ihnen ein neues Rezept ausprobiert: Bananen mit Milch und Schoki und dann in die Tiefkühltruhe… leider haben wir das nicht mehr testen können, weil das braucht ja ne Weile um kalt zu werden. Aber ich hab mir Schokolade mitgenommen, dann kann ich das hier auch mal ausprobieren. Faustina, ihre Tochter und ihr Mann haben uns dann noch auf eine Bootstour auf den Sixaola Fluss mitgenommen. Wir sind mit so einem Bananenbötchen gefahren
- das war sehr lustig und die Natur einfach wunderschön. Blumen in den schillernsten Farben, genauso wie Schmetterlinge.
Als wir dann voll fertig wieder in Puerto Viejo angekommen sind, haben wir uns erst mal in eine Soda (kleines günstiges Restaurant) gesetzt und hungrig auf unser leckeres Essen gestürzt…
In den meisten Sodas gibt es immer Calle Pinto (Reis mit Bohnen) dazu Salat und evtl. Bananen und ein Stück Fleisch oder Fisch nach Wahl. In der Karibik kann man auch Rice and Beans bekommen, was an für sich das gleiche ist, aber halt mit Cocos… sehr yummi! Den Reis kann man dann auch zum Frühstück bekommen, dann gern mit Eiern, Schinken, Käse uns sonstigem. Also das Essen hier ist wirklich sehr deliziös.
Ich war dann am Abend voll erschöpft von unserer Tour (und dem ganzen Rum Cola ), so dass ich mich aus den Nachtaktivitäten raus gehalten habe und lieber geschlafen habe…
Am Montag (Feiertag hier, deshalb frei und ein verlängertes Wochenende- juhu) sind wir dann mit gemieteten Fahrrädern die Strandstraße entlang, durch einen wunderschönen Park, geradelt- die Straße war aber manchmal echt schwierig zu fahren, weil stellenweise Schotter und mega Schlaglöcher
Aber der Strand dann war es echt wert….
War ne schöne Radtour und klasse Beach-Ausflug. Auf dem Rückweg haben wir wieder klasse gegessen und sind dann um 4 zurückgefahren. Es hatte das ganze Wochenende kaum geregnet, nur mal Montag früh ganz kurz, und umso blöder wieder zurück im verregnet San José zu sein… (regnet hier momentan fast den ganzen Tag lang, jeden Tag…)
Tja, das war also mein Wochenende….
Ich hoffe ihr hattet genauso viel Spaß (Bilder folgen nach der Tauschparty diese Woche)
Bussi,
Mandy
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