New York - New York
Hello my friends,
hier noch eine kurze Zusammenfassung von meinem NY-Trip: sehr geil!
War einfach wunderschön meine Stadt wieder zu sehen, auch wenn es wirklich unerträglich kalt war - ich war seit 6 Monaten auf Sommer Sonne eingestellt - es lag sogar noch Schnee… Aber bis auf diese Kleinigkeit war alles Bestens! Wir waren fett schoppen und haben das Leben genossen.
Schon lang nix mehr von mir gehört…
… aber das kann nur ein gutes Zeichen sein!
Mir gehts immer noch super hier, auch wenn ich auf Arbeit nicht mehr wirklich viel zu tun hab. Die letzten 4 Wochen und 2 Tage laufen und dann ist das Praktikum auch schon vorbei.
Ich freu mich schon auf Laura, die mich im Februar besuchen kommt. Das wird sicher lustig.
Ich werde im März noch ne Woche zusammen mit der Meike nach NY fliegen und meine Gastfamilie und Denada, die ich hier in Costa Rica kennen gelernt habe, besuchen. Das wird sicher toll…
… und dann heisst es auch schon langsam Abschied nehmen und zurück nach Deutschland. Mein Rückflug ist am 10.03., auch zufällig mit Meike zusammen. Dann vergeht die Zeit auch wirklich wie im Flug!
Ich schicke noch ein paar sonnige Grüsse an alle, die sich gerade in Deutschland den Hintern abfrieren!!!
Bis bald - besos y abrazos
Feliz Navidad
Wir haben gestern unseren Weihnachtsbaum im Büro geschmückt und langsam macht sich die entsprechende Stimmung breit. Viele Häuser sind bunt und hell geschmückt und es macht Spass Abends durch die Strassen zu laufen. Zu Hause haben wir auch endlich einen Adventskranz und Anne´s Adventskalender ist Bestandteil unserer Deko. Ist zwar etwas ungewohnt im Dezember mit kurzen Sachen bei 22 Grad draussen rum zu laufen, aber ich könnt mich durchaus dran gewöhnen.
Gestern haben wir Annes 27. Geburtstag gefeiert und gleich in Melli´s 23. rein. Was ein Fest! Mein Bauch tut jetzt noch weh.
Ich bin gleich fertig mit der Arbeit und wir gehen zu ner Weihnachtsfeier von einem unserer Kooperationspartner. Wird bestimmt sau lustig.
Ich möchte euch an dieser Stelle eine wunderschöne Weihnachtszeit wünschen und hoffe ihr habt ein paar Tage um das Fest zu geniessen!

Ich vermisse euch wahnsinnig und schicke euch auf diesem Wege eine herzliche Umarmung und einen dicken Kuss!!!!
Liebe Grüsse aus San José…….
Los Ticos
Man hat ja schon viel gehört von den Latinos und ihrem wohl wichtigsten Lebensinhalt „el amor“. Das selbst mal hautnah mitzuerleben kann ich jeder muchacha nur empfehlen. J Anders als in der Grabschdisse in der ich neulich war haben die Ticos es echt drauf, wenn sie sich die Mühe machen mit einem verbal zu kommunizieren. Wo lernen die das? Gibt es da Kurse in den Schulen „Como se seduce a los mujeres“ oder haben sie das einfach in die Wiege gelegt bekommen? Vielleicht nimmt sich ja auch der Vater seinen Sohn irgendwann bei Seite und führt ihn in die Geheimnisse der Verführung ein. Dann frag ich mich allerdings in welchem Alter dieses Gespräch wohl stattfinden mag, wenn einem sogar Jungs im Alter von etwa 10 Jahren im Vorbeifahren auf dem Fahrrad Dinge wie „Hola, ¡mi amor!“ hinterherrufen. Kommen Statements wie „puedo ver el luz en sus ojos muy bonitos“ oder „quisiera besar sus labios todo el tiempo” allerdings von Jungs/ Männern im geschlechtsreifen Alter, dann hat das schon was. Man fühlt sich echt geschmeichelt, auch ein wenig verlegen und wird vielleicht sogar schwach…… Von denen könnte so mancher deutsche Mann noch ne Menge lernen. Aber kann man das überhaupt lernen? Wo wir wieder bei der Ausgangsfrage wären – ein interessantes Thema. Ob man darüber seine Bachelor Thesis schreiben kann? Durchaus möglich einen touristischen Bezug herzustellen und einen interkulturellen Aspekt einfliessen zu lassen: „Akkulturationseffekte in Bezug auf das männlichen Balzverhaltens der Ticos bedingt durch die gestiegene Bedeutung des Tourismus in Costa Rica“ oder so ähnlich. Ich werde meinen Prof mal fragen, ob man da was draus machen kann. Bis ich das O.K. bekomme werde ich die Recherche anhand von Selbstversuchen weiter führen……. J
Ach ja – ich bin ja zum Arbeiten hier
Aufgrund der zahlreichen Nachfragen, was ich denn eigentlich so auf Arbeit mache (an dieser Stelle viele liebe Grüsse nach Kapstadt) hier ein Auszug aus meinem alltäglichen Büroleben:
Ich arbeite bei einer kleinen lokalen Incoming-Agentur im Stadtteil Rohrmoser, 30 min. Fussweg von meiner Wohnung in Sabana Norte. Meine Arbeitszeiten sind Mo-Fr von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr.
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Hier rechts neben der Honduranischen Botschaft ist die Agentur |
Momentan arbeiten hier 5 Leute: die Geschäftsführerin und Miteigentümerin, Roys Díaz, sehr nett (wie alle J!), der Präsident und auch Eigentümer, Hermann Heise (Deutscher, der mich auch eingestellt hat – ist aber nicht so oft da, weil er noch andere Organisationen, wie die Handelskammer hier, leitet), Javier Errandonea (wofür der eigentlich zuständig ist hab ich bisher leider noch nicht herausgefungen – da läuft irgendein Projekt in Frankreich, bei dem ich dann irgendwann auch mitarbeiten soll), Tammy Zúñiga (Incentive Manager) und Andrés (zuständig für Privatreisende, seit 01.11. mit dabei – bis dahin hat das Iván Soto gemacht)
Sind alle (ausser der Präsi natürlich) auf dem Bild:

v.l.n.r.: Tammy, Roys, Javier, Andrés und Iván
Das war der letzte Arbeitstag von Iván und wir haben Pizza bestellt. Wir essen eigentlich jeden Tag gemeinsam, was wirklich sehr schön ist. Wie eine kleine Familie. (Das ist übrigens unser Office)
Es macht echt Spass hier zu Arbeiten, was in erster Linie daran liegt, dass hier so wenige arbeiten und alle super lieb sind – Familie eben. J
Die Arbeit an sich ist allerdings nicht so spannend, aber mittlererweile doch kurzweilig. Momentan ist auch nicht sooooo viel zu tun, das soll sich aber im Dezember/ Januar ändern.
Bislang hab ich mich mit den Hotels, Touroperatorn und Transportunternehmen auseinandergesetzt, mit denen wir zusammenarbeiten. Ist halt wichtig die alle zu kennen, braucht aber auch Zeit. So hab ich auch gleich was über die Geographie Costa Ricas gelernt. Für eine Incentiv-Gruppe aus den USA, die im Januar hier eine Konferenz abhalten, hab ich zusammen mit Tammy die Progammauswahl für die Pre- und Post-Events zusammengestellt. Die Teilnehmer sollen nämlich die Möglichkeit bekommen vor bzw. nach der eigentlichen Konferenz zu reisen. Dafür hab ich dann die Preise der Leistungsträger eingeholt und die Kapazitäten gecheckt. Für alle einzelnen Reisepackete hab ich dann die Kalkulation gemacht. Das war bislang die grösste Aufgabe die ich hatte, aber ich glaube bei so einem Veranstalter hat man als regulärer Angestellter auch nicht wirklich viel mehr zu tun….
Dann hab ich noch fleissig storniert, reserviert, gefaxt, telefoniert und Reiseleiter gesucht… Ist zwar nicht gerade viel, aber wie gesagt, mehr steht hier auch nicht wirklich an. Auch wenn wir die Reisepackete für jeden Kunden individuell nach seinen Wünschen gestallten ist es doch immer das gleich: die meisten wollen in einen Nationalpark, zum Vulkan Irazú, in die Hot Springs, Canopy-, Kaffee- oder Bananen-Touren machen und Rafting, Reiten, Strand etc.
Die Buchhaltung macht Roys, aber der Abschluss ist bereits gemacht und wirklich interessieren tut mich das eh nicht.
Ich bin jetzt nur auf das Projekt von Javier gespannt und ich hoffe ganz doll, dass ich die Gelegenheit bekomme mit Hermann Heise zu sprechen, der vor allem für das Marketing verantwortlich ist, um von ihm Informationen über die Marketingaktivitäten zu bekommen. Das wäre toll! (Das Einführungsgespräch mit ihm steht allerdings auch noch aus und ich bin schon einen Monat da L - sehr beschäftigter Mann.)
Bis dahin lese ich mich in die verschiedenen Akten ein und lerne durch die dokumentierten E-Mail Kontakte viel über den Ablauf, was ja auch net schlecht ist.
Was total witzig ist, ist das Sprachkuddelmuddel was hier manchmal herrscht. Mit Andrés soll ich spanisch sprechen, damit ich es lerne, er spricht mit mir englisch, weil er das nicht so gut kann und auch lernen muss, mit Tammy spreche ich meist englisch, aber auch spanisch und ein bisschen deutsch, weil sie das gerade lernt. Javier spricht spanisch, englisch und französisch, Hermann und Roys sprechen deutsch, englisch und spanisch – ist echt machmal ein ganz schönes Durcheinander. J
Tjoa, soweit… demnächst mehr, wenn die Geheimnisse des Projektes gelüftet werden- man darf gespannt sein!!!!
Tortuguero (27-28 Oktober)
Tortuguero ist ein kleines Dorf im Norden der Karibikküste. Man kommt da nur mit dem Schiff (bzw. dem Flugzeug, aber das fällt aus weil zu teuer und ausserdem machen die viel Lärm und stören die Tiere im Nationalpark) hin und eigentlich gibt es da nicht viel, ausser ca. 450 Einwohner, ein paar Hotels und Hostels.Aber Toruguero ist berühmt für die vielen Schildkröten, die jedes Jahr am Strand ihre Eier ablegen und dann wieder ins Meer zurück kehren. Daher auch der Name: la toruga = die Schildkröte. Ausserdem gibt es dort einen wunderschönen Nationalpark. Aus diesen Gründen ist dieses kleine Dorf eine der Touriattraktionen hier in Costa Rica. Diesmal waren wir wieder zu siebt unterwegs, allerdings eine andere Kombination, und wir haben uns den Luxus eines Guides geleistet. Wir waren die beiden Tage mit Barbara, einer Biologin aus Deutschland, die in Costa Rica ihr neues zu Hause gefunden hat, unterwegs. Am Samstag haben wir mit ihr die Schildkröten Tour gemacht – da die Schildis nur Nachts an den Strand kommen war die von 10-12. Obwohl jetzt die Saison so ziemlich am Ende ist hatten wir trotzdem Glueck: wir haben warten müssen, bis das Tier seinen Nest geschaufelt und mit der Ablage begonnen hatte. Dann befinden sie sich in einer Art Trance und bekommen von ihrer Umgebung nicht mehr viel mit. Wir konnten beobachten, wie sie ihre Eier gelegt hat – so ca. 60 waren das bestimmt (die legen auf einmal bis zu 110). Dann hat sie angefangen ihr Nest mit Sand voll zu schaufeln, das dauerte ca. 45 Minuten – dabei hat sie das Nest einer anderen Schildkröte aufgescharrt und ganz viele kleine Babyschildis sind da rausgekrabbelt… alle auf dem Weg zum Meer (die Kleinen orientieren sich an dem Weiss, das durch die brechenden Wellen im Mondlicht entsteht) – super süss.Danach haben wir Mama-Schildi verfolgt, als sie wieder zurück ins Meer ist…. Leider durften wir keine Fotos machen, damit die Tiere nicht durch das Licht irritiert werden – wenn ihr euch jetzt fragt, wie wir überhaupt etwas sehen konnten: am Vortag war Vollmond und dadurch war es recht hell. Wir waren Abends noch auf dem Dorffest – das wird jedes Jahr zum Ende der Schildkrötensaison gefeiert. Aber nicht lange, weil wir am nächsten Tag früh um 6 eine Kanutour durch die Flusskanäle des Nationalparks geplant hatten.Wir also mit den Kanus auf Tiersuche- und die war erfolgreich. Wir haben jede Menge verschiedene Vögel gesehen, Papageie, Tucane, Brüll- und Klammeraffen, Kapuzieneräffchen, einen Kaiman und…….. jede Menge Mücken. JIn dem Park wohnen auch Miezekatzen, Jaguare z.B., aber da die sehr scheu sind haben wir davon keinen gesehen.Zum Glück hatte Barbara Kaffee dabei, ich war soooooooooo müde! Nach einer kurzen Pause ging es dann noch mit ihr in den Park per Fuss. Von Vipern (super giftig- Barbara hat uns 4 Stunden gegeben, für den Fall dass wir gebissen werden), Äffchen, Fledermäusen, über Spinnen (auch ne Vogelspinne war dabei), Schmetterlingen, Heuschrecken und Gäckos bis hin zu Termiten und Ameisen war so ziemlich alles mit dabei. Die meisten Tiere hätten wir ohne Barbara gar nicht gesehen – wir waren am Abend zuvor schon mal kurz durchgelaufen und uns ist gerade mal die Ameisenstrasse aufgefallen J.Sie hat uns auch die ganzen Pflanzen erklärt, die nicht minder interessant waren. Danach gings auch schon wieder ab in Richtung San José – mit Böotchen und Bus. Ein sehr anstrengendes, aber super interessantes und lehrreiches Wochenende.Ich hab viel gelernt und Costa Rica ist mir wieder ein Stückchen mehr ans Herz gewachsen. Ich hoffe nur dass diese Artenvielfalt und die Parke in denen sie zu finden ist noch sehr lange erhalten bleiben – wie gesagt: ich hoffe. Momentan sieht es durch den Ausbau der Tourismusbranche, verbunden mit Hotelneubauten, höherer Frequenzen der Flugzeuge und Motorboote, die über/ durch den Nationalpark fliegen/ fahren und so weiter, leider nicht danach aus. Wird Zeit dass hier mal ein Destinationsmanager her kommt, der diesbezüglich ordentlich was gegen unternimmt! (Costa Rica ist momentan noch führend was Nachhaltigen Tourismus anbelangt und wirbt mit Eco-Tourism.) Ganz lieb Grüsse aus Costa Rica!
Manuel Antonio (6/7 Oktober)
Hier noch ein kleiner Nachtrag zu meinem ersten Ausflug nach Manuel Antonio, Westkueste.
Strand und Nationalparkbilder:




¿Usted habla inglés? - Telefonieren mit Verstaendigungsproblemen ;)
Auch eine sehr schoene Erfahrung: Telefonieren auf Spanisch!
Da muss ich leider der FH eine mangelhafte Sprachausbildung vorwerfen- oder liegt es wohl doch an mir?
Na auf jeden Fall hab ich als eine meiner Aufgaben auf Arbeit (ja, ich arbeite tatsaechlich auch!) die zugeteilt bekommem, unseren Kooperationspartnern hinterher zu telefonieren, wenn uns noch Bestaetigungen etc. fehlen…
Die ersten Wochen hab ich eigentlich gleich mit Englisch angefangen, weil ich eh nix richtiges raus gebracht haette, bzw. dann nichts verstanden haette.
Diese Woche hab ich mich gezwungen- egal ob der Verein hier nach meinem Praktikum dann aufgrund meiner Aktivitaeten dicht machen muss oder nicht…
Und siehe da… wo ein Wille ist! Zwar holpert die Sache noch maechtig, weil ich vor der Aussprache eines jeden Wortes erst noch konjungieren muss oder die richtige Reihenfolge definieren oder oder oder…..
Das hoert sich dann so an: ….. hallo……….mandy………..von costa rica dream travel………..also……..ehm………ich hab da mal ne frage……………wie gehts ihnen???……. danke, mir auch -……….. also………..es ist so……….. wir haben ………ehm……..ein fax…….gefaxt…………ehm………gestern…….und, ja……..wir brauchen………..eine bestaetigung…….von Ihnen…………aber auf papier…………bitte mit dem fax……..
Ja, so ungefaehr, aber hey- die meisten schicken dann wirklich das fax mit dem gewuenschten Stempel drauf und ich freu mich wie bolle! ![]()
Ich sage euch, in ein-zwei Monaten telefonier ich hier nur noch!
Um den ganzen Ich-lern-hier-Spanisch-Vorgang etwas zu beschleunigen - die Tatsache dass ich in einer WG mit 2 anderen Deutschen wohne und am Wochenende bisher immer mit Deutschen unterwegs war ist dem nicht gerade foerderlich - bin ich gerade auf der Suche nach einem Privatlehrer, der zu mir nach Hause kommt und zweimal die Woche nach der Arbeit mit mir Spanisch macht… Die privaten Lehrer sind meist guenstiger als die Schulen. Und wenn der oder die dann auch zu mir nach Hause kommt, dann waere das echt spitze!
Mal schaun was sich ergibt- ich hoffe ich kann naechste Woche anfangen, weil das ist echt schade sonst- ich hab doch soooooooo viel zu sagen und kann es nur nicht ;(
Gestern waren wir in einem mexicanischen Theaterstueck- Die Kunst der Verfuehrung oder so - Untertitel waere echt hilfreich gewesen, aber ich fands trotzdem toll, auch wenn ich nicht wirklich viel verstanden habe! Aber etwas neues ist dann doch haengen geblieben: Los mujeres son brujas!
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Fin de Semana tranquilo
Hi
Das letzte Wochenende war entspannend- ich war nicht unterwegs und bin in San José geblieben.
Am Samstag kamen die amigos vom letzten Ausflug vorbei und wir haben ne Bildertauschaktion gestartet und Bamboo getrunken
So gegen 11 kam dann auch Toni von seiner Lateinamerika Abschieds Tour zurueck und wir sind dann ins Pueblo zum feiern gegangen….
Also so auf Dauer waer das ja nix fuer mich. Die Musik - Reggaetón - ist zwar echt net anzuhoeren, und man kann auch gut dazu rumhuepfen, aber wie die Chicas mit den Jungs tanzen ist echt knapp vor Porno… und man wir staendig angefummelt und angemacht… meine “private bubble ” wurde an dem Abend mehrmals durchbrochen
Wie meinte Toni ganz passend: kein Wunder dass die mit 15 schon mit dem Kinderwagen rumlaufen.
Ansprechen is nicht - ist eh viel zu laut. Also anschaun, antanzen, rummachen und mit nach Hause nehmen…
Wir wollten dann so gegen 4 nach Hause, mussten erst noch zwei Krankenwagen durch lassen (Schlaegerrei oder doch Schiesserei?) und haben dann erstmal ne Weile gebraucht um ein Taxi zu bekommen…
Anschnallen ist immer so ein Ding- ob das Auto wohl Anschnall-Einsteck-Dingenskirchen hat (oder wie heissen die Teile).
Besser ist es, weil Meike ist erst in meine Richtung geflogen und dann an ihre Scheibe geknallt… - aber ihr gehts gut!
Zeit ist Geld, und die Taxifahrer rasen als ginge es um ihr Leben…
War aber echt ein lustiger Abend!
Naechstes Wochenende geht es nach Tortuguero (noerdliche Ostkueste) Schildkroeten schaun
Bis dann… ich meld mich wieder…
Mandy
Puerto Viejo (13-15 Oktober)
Hallo
Ich hatte wieder ein tolles Wochenende! Diesmal ging die Tour nach Puerto Viejo de Talamanca an der Ostküste, Caribe. Wir sind am Samstag Mittag angekommen und haben uns erst mal in einem super süßen Hostel einquartiert. Schönes buntes Häuschen mit vielen Blumen und Grünzeugs. Dann erst mal an Strand, Playa Negra. Ja, der ist wirklich schwarz. Und das Wasser warm wie inner Badewanne…
wir haben prima gegessen: Rice and Beans, mit Cocos gewürzt und dazu Hühnchen oder lecker Red Znapper- wahnsinnig guter Fisch! Abends noch ein Cuba Libre und dann sind wir erschöpft in unsere Betten bzw. ich in meine Hängematte gefallen… ja, kann man super drin pennen, wenn man nicht ständig aufwacht, weil man von Mücken aufgefressen wird oder einem vom Ventilator die Nase einfriert…
Am Sonntag sind wir via abenteuerlichen Busfahrt in ein Indianerdorf gefahren und dort zu einer Frauenorganisation, die Schokolade produzieren. Faustina, eine von denen die dort arbeiten, hat uns ein bissl was über die Organisation erzählt und wir haben Schoki gemapft. Dann haben wir mit ihnen ein neues Rezept ausprobiert: Bananen mit Milch und Schoki und dann in die Tiefkühltruhe… leider haben wir das nicht mehr testen können, weil das braucht ja ne Weile um kalt zu werden. Aber ich hab mir Schokolade mitgenommen, dann kann ich das hier auch mal ausprobieren. Faustina, ihre Tochter und ihr Mann haben uns dann noch auf eine Bootstour auf den Sixaola Fluss mitgenommen. Wir sind mit so einem Bananenbötchen gefahren
- das war sehr lustig und die Natur einfach wunderschön. Blumen in den schillernsten Farben, genauso wie Schmetterlinge.
Als wir dann voll fertig wieder in Puerto Viejo angekommen sind, haben wir uns erst mal in eine Soda (kleines günstiges Restaurant) gesetzt und hungrig auf unser leckeres Essen gestürzt…
In den meisten Sodas gibt es immer Calle Pinto (Reis mit Bohnen) dazu Salat und evtl. Bananen und ein Stück Fleisch oder Fisch nach Wahl. In der Karibik kann man auch Rice and Beans bekommen, was an für sich das gleiche ist, aber halt mit Cocos… sehr yummi! Den Reis kann man dann auch zum Frühstück bekommen, dann gern mit Eiern, Schinken, Käse uns sonstigem. Also das Essen hier ist wirklich sehr deliziös.
Ich war dann am Abend voll erschöpft von unserer Tour (und dem ganzen Rum Cola ), so dass ich mich aus den Nachtaktivitäten raus gehalten habe und lieber geschlafen habe…
Am Montag (Feiertag hier, deshalb frei und ein verlängertes Wochenende- juhu) sind wir dann mit gemieteten Fahrrädern die Strandstraße entlang, durch einen wunderschönen Park, geradelt- die Straße war aber manchmal echt schwierig zu fahren, weil stellenweise Schotter und mega Schlaglöcher
Aber der Strand dann war es echt wert….
War ne schöne Radtour und klasse Beach-Ausflug. Auf dem Rückweg haben wir wieder klasse gegessen und sind dann um 4 zurückgefahren. Es hatte das ganze Wochenende kaum geregnet, nur mal Montag früh ganz kurz, und umso blöder wieder zurück im verregnet San José zu sein… (regnet hier momentan fast den ganzen Tag lang, jeden Tag…)
Tja, das war also mein Wochenende….
Ich hoffe ihr hattet genauso viel Spaß (Bilder folgen nach der Tauschparty diese Woche)
Bussi,
Mandy
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